Das Projekt zielt darauf ab, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder im Kanton Wallis zu fördern. Es hat zwei Hauptziele:
- Aktuelle Nutzung der Wälder evaluieren und Verbesserungspotenziale identifizieren: Hierbei werden die fünf Hauptnutzungen der Wälder analysiert: Schutz, Biodiversität, Tourismus, Energie und Bau. Es soll ermittelt werden, wie viel Holz aktuell genutzt wird und wie viel theoretisch und praktisch möglich wäre Formulaire-d, Seite 2.
- Entwicklung einer Methodik für die gemeinsame Verwaltung von Waldressourcen: Basierend auf den Prinzipien von Elinor Ostrom soll eine Methodologie erarbeitet werden, die eine kollektive Verwaltung der Wälder ermöglicht. Diese Methodologie soll replizierbar sein und auf andere Gemeinden im Kanton Wallis angewendet werden können Formulaire-d, Seite 2.
Wichtige Ergebnisse und Ansätze
- Nachhaltige Nutzung und wirtschaftliche Modelle: Das Projekt strebt die Entwicklung neuer wirtschaftlicher Modelle an, die eine bessere Bewirtschaftung der Wälder und der Holzressourcen ermöglichen. Ein Fokus liegt auf der Entwicklung von Geschäftsmodellen, die näher am Endkunden sind, um die Wertschöpfung zu erhöhen Formulaire-d, Seite 4.
- Biodiversität und Schutzfunktionen: Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und zur Sicherstellung der Schutzfunktionen der Wälder werden implementiert. Dies umfasst die Integration von Lebenszyklusanalysen, um die ökologischen Vorteile der Wälder zu maximieren Formulaire-d, Seite 2.
- Tourismus und Erholung: Die Wälder sollen als Erholungs- und Freizeitgebiete gefördert werden, insbesondere im tourismusintensiven Kanton Wallis. Diese Nutzung wird in die Waldstrategie integriert, um die sozialen Funktionen der Wälder zu stärken Formulaire-d, Seite 3.
- Energetische Nutzung: Die Nutzung von Holz als erneuerbare Energiequelle soll gefördert werden, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Eine nachhaltige Nutzung der Holzressourcen für die Energieproduktion ist ein zentrales Ziel Formulaire-d, Seite 4.
Agenda 2030 des Kantons Wallis
Die Agenda 2030 des Kantons Wallis verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und basiert auf den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Die Strategie umfasst mehrere Schlüsselbereiche:
- Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenmanagement:
- Förderung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen, einschließlich der Wälder, um deren langfristige Verfügbarkeit und ökologische Funktion zu gewährleisten.
- Stärkung der Biodiversität und Schutzfunktionen der Wälder durch gezielte Maßnahmen und Programme Agenda 2030, Nachhaltigkeitsstrategie.
- Klimaschutz und Energiewende:
- Reduzierung der CO2-Emissionen durch die Förderung erneuerbarer Energien, einschließlich der Nutzung von Holz als Energiequelle.
- Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Förderung der Resilienz der Waldökosysteme Agenda 2030, Klimaschutz.
- Soziale Inklusion und wirtschaftliche Entwicklung:
- Förderung der sozialen Funktionen der Wälder, einschließlich ihrer Nutzung für Erholung und Tourismus.
- Entwicklung nachhaltiger wirtschaftlicher Modelle zur Verbesserung der Wertschöpfung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Forstsektor Agenda 2030, Soziale Inklusion.
Diese Initiativen tragen dazu bei, die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder im Wallis zu fördern und die langfristige ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region zu sichern.